Tilman Wörtz
Geboren 1973, studierte VWL, Politik und spanische Literatur in Erlangen, Mexiko-Stadt und Paris. Sein Volontariat machte er bei der Agentur Zeitenspiegel, für die er seither Reportagen im klassischen Sinn schreibt: eng an Personen entlang erzählte Geschichten, die im Kleinen das Großeganze aufzeigen. Von 2004 bis 2008 Asienkorrespondent in Shanghai. Veröffentlichungen in vielen namhaften Zeitschriften und Zeitungen. Für eine sechsteilige WDR Hörfunk-Serie über China und Indien erhielt er 2008 den Ernst-Schneider-Preis der deutschen Wirtschaft.
Reportagen
Operation Gold
Die Menschheit soll staunen, die “Wiedergeburt einer Nation” bejubeln: Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking will das neu erstarkte China über den Rest der Welt triumphieren. Seine Athleten sollen abräumen. Weiter »
Auf Dauer gemietet
Es ist ein Relikt aus der Kaiserzeit, doch im Boom-Land China erlebt das Konkubinat gerade eine Renaissance. Junge Mädchen hoffen auf einen reichen Mann, der ihnen ein sorgloses Leben finanziert. Dafür geben sie Zärtlichkeit – und ihr Schweigen. Zweitfrau zu sein, heißt, einen Teil des Lebens zu vertuschen. Weiter »