Zeitenspiegel Reportagen

Frank Brunner

Frank Brunner

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Tel: +49 (0) 71 51-96 46 0

Stuttgart / Berlin

Recherchen, Rechtsextremismus, Wissenschaftsthemen

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Vita:

Frank Brunner machte eine Ausbildung zum Koch; arbeitete mehrere Jahre als Caterer bei Rockkonzerten und tourte mit einer Punkband durch Europa. Anschließend Studium der Politikwissenschaft und Publizistik an der Freien Universität Berlin. Erste journalistische Erfahrungen im Hauptstadtbüro des Magazins Der Spiegel, anschließend zwei Jahre Politikredakteur bei einer Tageszeitung. Später freier Autor, u.a. für die Berliner Zeitung, den Tagesspiegel, Zeit-Online, Spiegel-Online, taz, und die spanische Zeitschrift Diagonal. 2010 Gewinner des Otto Brenner-Recherchestipendiums für kritischen Journalismus. Seit Dezember 2012 bei Zeitenspiegel. Mitautor und Schlussredakteur des 2014 erschienenen Buches “Geheimsache NSU” (Klöpfer & Meyer). Lehrbeauftragter am Institut für Medienwissenschaften der Universität Tübingen. Mitherausgeber und Textchef des 2015 publizierten Sammelbandes „Hinter den Kulissen. Ein Medienreport“ (Klöpfer & Meyer). 2016 Gastredakteur beim politischen Wochenmagazin ff in Bozen. 2017 veröffentlichte er das Buch: “Mit aller Härte. Wie Polizei und Staatsschutz Linksradikale jagen” (Bastei Lübbe) Frank Brunner ist Dozent an der Zeitenspiegel-Reportageschule Reutlingen und Autor im stern-Büro Baden-Württemberg.

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Reportage

Jagd auf Mannheims laute Söhne

Erschienen im "stern", 21. September 2017

Von Fotograf Rainer Kwiotek und Autor Frank Brunner

Der Lärm ist das Ziel: Nirgends gibt es soviele „Poser” wie hier - junge Männer, die mit aufgemotzen Autos um Aufmerksamkeit kämpfen. Unterwegs mit einer speziellen Polizeitruppe.

Reportage

Gewerkschaft Knast & Zelle

Erschienen in "stern", 18. Juni 2015

In deutschen Gefängnissen arbeiten Häftlinge für ein paar Euro am Tag. Jetzt fordern sie den Mindestlohn.

Reportage

In vollen Zügen Richtung Freiheit

Erschienen in "Frankfurter Rundschau", 01. Oktober 2014

Vor 25 Jahren flüchteten Tausende DDR-Bürger in die bundesdeutsche Botschaft in Prag. Nach langen Verhandlungen durften die Menschen mit Sonderzügen Richtung Westen ausreisen. Am 5. Oktober 1989 trifft der erste Zug am Hauptbahnhof im oberfränkischen Hof ein. Eine Geschichten über drei Zeitzeugen, die hautnah dabei waren.

Reportage

Wer erschoss Michèle Kiesewetter?

Erschienen in "The Germans", Nr. 6, Juli/August 2013

Für die Ankläger im Münchener NSU-Prozess waren es die beiden Neonazis Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos. Doch Ermittlungsakten des LKA Baden-Württemberg lassen den Schluss zu: Entweder haben sich Kriminalisten und Zeugen geirrt – oder es waren mehr als zwei Tatbeteiligte vor Ort. Ungeklärt ist bis heute auch die Rolle US-amerikanischer Sicherheitsbehörden.

Porträt

Wie ein SPD-Bürgermeister zur NPD-Ikone wurde

Erschienen auf "Spiegel-Online", 2011

Der Lebenslauf von Hans Püschel war der eines aufrechten Demokraten: In der DDR galt er als Staatsfeind, nach der Wende engagierte er sich in der SPD. Doch nun kandidiert der Bürgermeister aus Sachsen-Anhalt für die rechtsextreme NPD - warum nur?

Porträt

Verfolgt im Hergottswinkel

Erschienen im "Tagesspiegel", 2008

Als ein Freund im Sterben lag, beschloss Franz Robeis sein Leben zu ändern: “Rede nicht wie ein Christ, handle wie einer.“ Es hat ihn zu einem Gehetzten gemacht – wo immer er hinkam.