Zeitenspiegel Reportagen

Über uns

1985 schlossen sich in der schwäbischen Idylle Weinstadt eine Handvoll Autoren und Fotografen zur Reportergemeinschaft Zeitenspiegel zusammen. Bis heute arbeiten wir für Spiegel, Geo, Zeit, Süddeutsche Zeitung und andere Printmedien. Wir verantworten das Baden-Württemberg-Büro des Stern, unsere Autoren gehören zur Redaktion des Magazins Natur; andere berichten aus Krisenregionen, filmen Reportagen für ARD, ZDF und Arte, produzieren multimedial oder schreiben Bücher. Seit mehr als zwanzig Jahren loben wir den Hansel-Mieth-Reportagepreis aus, seit 1996 gibt es den hauseigenen Kindergarten Zeitenspiel, 2005 haben wir eine Reportageschule in Reutlingen gegründet.

Zeitenspiegel Reportagen ist bis heute eine Gemeinschaft von Schreibern, Fotografen und Filmern, die rausgehen und Geschichten zurückbringen. Wir machen Projekte, die über die Umsetzung einzelner Reportagen hinausgehen. Beispielsweise „Peace Counts“, eine Initiative, mit der wir weltweit die Arbeit erfolgreicher Friedensmacher beleuchten. Dazu gehört auch unser Engagement für „Studio-Ecole Mozaik“, einer Schule für Radiojournalisten in der Elfenbeinküste, die Zeitenspiegler Tilman Wörtz gemeinsam mit dem Radiomoderator Souleymane Oulai gegründet hat. Das Deutsch-Chinesische Mediennetzwerk. Oder das von uns entwickelte Magazin Mut, das konstruktiven Journalismus pflegt und als Beilage von Tageszeitungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz erscheint.

Und weil wir uns als Journalisten für das Schicksal anderer interessieren, wollen wir auch untereinander Ansprüche einlösen. Wir helfen uns in unserer Gemeinschaft gegenseitig, zahlen unsere Honorare nach Bedarf aus einem Topf und lassen jedem die Freiheit, die er zur Umsetzung seiner Ideen braucht. Nicht nur in Weinstadt, sondern auch in unseren Außenbüros, die wir über die Jahre in Manila, Genua, Kopenhagen, New York, Havanna, Schanghai, Santiago de Chile, Berlin, Hamburg und Dortmund gegründet haben.

Stimmen zu Zeitenspiegel:

„Der letzte und einzige Kibbuz auf deutschem Boden.“

Stefanie Rosenkranz, Stern-Reporterin

„Ihr seid doch Neo-Hippies!“

Souleymane Oulai, ivorischer Radiomoderator und ehemaliger Rastaman

„Ein bisschen pietistisch, aber weltoffen.“

Markus Grill, Journalist beim Rechercheverbund WDR/NDR/Süddeutsche Zeitung

„Das Geld war immer knapp, aber ich war der freieste Mensch auf Gottes Erdboden, ich konnte mir die Geschichten aussuchen, die ich machen wollte, und reisen, wohin ich wollte.“

Jürgen Schaefer, stellvertretender Chefredakteur bei GEO über seine Zeit bei Zeitenspiegel

„Wenn ihr an die Börse geht, will ich das wissen.“

Thomas Osterkorn, Ex-Chefredakteur des Stern

„Seitenzwickel - Wer ist das?“

Elaine Miradour, Fernsehmoderatorin im Staatsfernsehen der Elfenbeinküste

„Unser Modell ist langfristig angelegter Pragmatismus.“

Uli Reinhardt, Gründer von Zeitenspiegel

„Ich schätze die innere Haltung bei Zeitenspiegel und glaube daran, dass gute Schreiber immer gebraucht werden. Wer guten, engagierten, aufklärerischen Journalismus will, wer die Unverdrossenheit schätzt, mit der sich Zeitenspiegel in Projekten wie „Peace Counts“ den Problemen der Dritten Welt widmet, wer Sinn und Verantwortung großschreibt, der muss dieser Reportergemeinschaft wünschen, dass es sie noch lange gibt.“

Ingrid Kolb, Stern-Autorin, ehemalige Leiterin der Henri-Nannen-Schule

Projects

Peace Counts

Peace Counts

documents the work of “peace builders” in crisis zones.

Deutsch-Chinesisches Mediennetzwerk e.V.