{"id":1267,"date":"2011-05-06T13:09:00","date_gmt":"2011-05-06T13:09:00","guid":{"rendered":"http:\/\/relaunch2025.zeitenspiegel.de\/aktuelles\/hansel-mieth-preisfeier-in-fellbach\/"},"modified":"2025-07-25T06:14:04","modified_gmt":"2025-07-25T06:14:04","slug":"hansel-mieth-preisfeier-in-fellbach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/aktuell\/hansel-mieth-preisfeier-in-fellbach\/","title":{"rendered":"Hansel-Mieth-Preisfeier in Fellbach"},"content":{"rendered":"<p>Bei der Verleihung des diesj\u00e4hrigen Zeitenspiegelpreises \u201eHansel Mieth\u201c hat Festredner Bernhard P\u00f6rksen die Medienlandschaft in Deutschland scharf kritisiert. \u201eDie Reportage als dokumentarische Kunst findet nur noch wenig Platz\u201c, sagte der Direktor des Instituts f\u00fcr Medienwissenschaften an der T\u00fcbinger Universit\u00e4t. \u201eEs braucht Schutzzonen, die beweisen, was doch machbar ist.\u201c Die Lage der Printbranche habe sich zwar verschlechtert. \u201eAber es herrscht zu viel Selbst-Zerknirschung\u201c, sagte er in seinem Festvortrag am 5. Mai im Fellbacher Rathaus. \u201eDie Zeitung wird zu leichtsinnig und zu fr\u00fch ins Grab geredet.\u201c Schlie\u00dflich gebe es noch kein publizistisches Forum, welches Themen in \u00e4hnlicher Relevanz zusammenstelle. P\u00f6rksen attestierte der Medienbranche einen \u201emodernisierungshungrigen Opportunismus\u201c.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/HMP_2011_03.jpg\" alt=\"Die Verleihung der Hansel-Mieth-Preises 2011. \/media\/images\/HMP_2011_03.jpg\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Es ging also saftig zu bei der Preisverleihung des Zeitenspiegel-Preises. Kurz zuvor hatte Fellbachs Oberb\u00fcrgermeister Christoph Palm in seiner Begr\u00fc\u00dfung noch die Tradition des Hansel-Mieth-Preises gelobt. \u201eIch habe das Gef\u00fchl, dass die Preisverleihung schon ein St\u00fcck Familienfest geworden ist\u201c, sagte er.<\/p>\n\n\n\n<p>Die diesj\u00e4hrige Auszeichnung erhielten Susanne Krieg (Text) und David Gillanders (Fotos) f\u00fcr ihre im Magazin \u201eGeo Special\u201c erschienene Reportage \u00fcber den Niedergang der Glasgower Arbeiterviertel am Beispiel einer Arbeitslosenfamilie in dritter Generation.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gabriel-Gr\u00fcner-Stipendium 2011 nahmen Markus Wanzeck (Text) und Kathrin Harms (Fotos) f\u00fcr ihr Vorhaben entgegen, ein ehemaliges Adoptivkind auf seiner Reise zur Herkunftsmutter in Nepal zu begleiten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcberreicht wurden die Auszeichnungen von Wolfgang Gr\u00fcner, dem Bruder des 1999 im Kosovo ermordeten Journalisten Gabriel Gr\u00fcner. In diesem Jahr tagten die Juroren von Preis und Stipendium erstmals in der Gemeinde Mals in S\u00fcdtirol, dem Geburtsort von Gabriel Gr\u00fcner. Mit dem Hansel-Mieth-Preis erinnert die Agentur Zeitenspiegel an ihr 1998 verstorbenes Mitglied Johanna \u201cHansel\u201d Mieth.<\/p>\n\n\n\n<p>Musikalisch umrahmt wurde die Preisfeier von Improvisationen des Pianisten Patrick Bebelaar, die Reportage las Eva Hosemann vom Stuttgarter Theater \u201eDie Rampe\u201c dem Publikum vor.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/HMP_2011_02.jpg\" alt=\"Die Verleihung der Hansel-Mieth-Preises 2011. \/media\/images\/HMP_2011_02.jpg\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei der Verleihung des diesj\u00e4hrigen Zeitenspiegelpreises \u201eHansel Mieth\u201c hat Festredner Bernhard P\u00f6rksen die Medienlandschaft in Deutschland scharf kritisiert. \u201eDie Reportage als dokumentarische Kunst findet nur noch wenig Platz\u201c, sagte der Direktor des Instituts f\u00fcr Medienwissenschaften an der T\u00fcbinger Universit\u00e4t. \u201eEs braucht Schutzzonen, die beweisen, was doch machbar ist.\u201c Die Lage der Printbranche habe sich zwar [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":5509,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"Eva Hosemann vom Stuttgarter Theater \u201eDie Rampe\u201c liest die pr\u00e4mierte Reportage.","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1267","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuell"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1267","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1267"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1267\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5513,"href":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1267\/revisions\/5513"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5509"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1267"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1267"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1267"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}