{"id":8579,"date":"2026-06-27T11:00:00","date_gmt":"2026-06-27T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/?p=8579"},"modified":"2026-06-27T13:53:12","modified_gmt":"2026-06-27T13:53:12","slug":"geschichten-als-zeitenspiegel-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/aktuell\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\/","title":{"rendered":"Pl\u00e4doyer f\u00fcr echten Journalismus"},"content":{"rendered":"<p><strong>Rausgehen, recherchieren, Geschichten besonders gut erz\u00e4hlen. F\u00fcr <em>Stern<\/em>-Chefredakteur Gregor Peter Schmitz liegt darin die Zukunft des Journalismus, gerade in Zeiten K\u00fcnstlicher Intelligenz. Seine Festrede zur Verleihung des 28. Hansel-Mieth-Preises in Fellbach im Wortlaut.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Meine sehr geehrten Damen und Herren, verehrte Preistr\u00e4gerinnen und Preistr\u00e4ger,&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>ich bin an diesen Ort, an dieses Rednerpult unter Schilderung wahrer Tatsachen gelockt worden. Wahre Tatsachen, werden Sie nun zu Recht einwenden, was meint er damit denn? Vorspiegelung falscher Tatsachen, klar, das kennen wir, auch wir Journalistinnen und Journalisten tun das, ehrlich gesagt erleben wir derlei Vorspiegelung beinahe jeden Tag.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Doch so eine Vorspiegelung ist mir diesmal nicht widerfahren. Als mich meine\u00a0<em>Stern<\/em>-Kollegin Cornelia Fuchs vor einigen Monaten als Redner f\u00fcr diesen Festabend gewinnen wollte, erz\u00e4hlte sie mir einfach, was ist. Sie sagte, nat\u00fcrlich wisse sie genau wie ich, dass die Zeiten f\u00fcr Journalismus schwieriger geworden seien, dass der Begriff L\u00fcgenpresse eine erstaunliche Konjunktur genie\u00dfe, dass die Glaubw\u00fcrdigkeit von uns Berichterstattern in der Bev\u00f6lkerung an manchen Tagen nur knapp \u00fcber der eines Markus S\u00f6der rangiere, und das will nun wirklich etwas hei\u00dfen &#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>ABER, fuhr sie fort. Es g\u00e4be da einen kleinen Ort, zwar kein gallisches Dorf wie bei Asterix, aber eben doch ein \u00fcberschaubarer Fleck, 47.120 Einwohner (Tendenz wachsend, bald vielleicht gar mit eigenem Auto-Nummernschild), mitten im L\u00e4ndle. Dort gelte Journalismus noch was. Da str\u00f6mten Menschen zusammen, wenn es um Berichte und deren Meriten gehe. Fellbach hei\u00dfe dieser Ort.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Was soll ich Ihnen sagen, meine Damen und Herren? Ich blicke auf Sie, auf diese vollen Reihen, und wei\u00df: Es sind zwar nicht alle 47.120 Einwohner heute Abend hier versammelt (warum eigentlich nicht?), aber doch genug, dass ich sagen kann: Meine Kollegin hat keineswegs \u00fcbertrieben. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ohnehin war ich bei ihrer Beschreibung von Fellbach bereits hoffnungslos verloren. Nat\u00fcrlich h\u00f6rte ich noch all die sch\u00f6nen Details \u00fcber den Hansel-Mieth-Preis und dessen Historie, die Fuchs vortrug. Selbstredend vernahm ich ihre Worte \u00fcber die gro\u00dfartigen Reportagen, die dort ausgezeichnet w\u00fcrden, \u00fcbrigens ganz in der N\u00e4he von stolzen Einrichtungen wie der Reportageschule Reutlingen oder der Reportergemeinschaft Zeitenspiegel.<\/p>\n\n\n\n<p>Innerlich ging es mir aber wie den Schwestern bei Tschechow, die dauernd nach \u201eMoskau, Moskau\u201c strebten. Nach \u201eFellbach, Fellbach\u201c zog es mich, so klang es aus mir.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Und so bin ich nun hier. Wir wollen heute Abend Journalismus auszeichnen, wir wollen ihn feiern. Ich bin nicht immer ein Fan von derlei Journalismusfeiern, schon weil wir in unserer Branche im \u201eUm uns selber kreisen\u201c, im \u201eUns selber f\u00fcr die Gr\u00f6\u00dften halten\u201c, im \u201eUns als den Nabel der Welt betrachten\u201c schon ziemlich gro\u00dfartig sind, besondere Anl\u00e4sse wie Preisabende brauchen wir daf\u00fcr eigentlich nicht.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Und doch muss so eine Journalismus-Feier manchmal sein, vielleicht gerade mehr denn je. In einer Zeit, in der der wirtschaftliche Druck stetig steigt. Eine n\u00fcchterne Rechnung: Bleiben wir hier noch etwas l\u00e4nger beisammen, genauer: zwei Tage, was je nach Ausstattung der in Aussicht gestellten schw\u00e4bischen Weinstube ja durchaus denkbar ist, ist rein rechnerisch zumindest in den USA schon wieder eine Zeitung eingegangen, im Schnitt sind es dort bereits 2,5 pro Woche (und droht \u00c4hnliches bald auch in Deutschland?).\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>In einer Zeit, da Leute Anspruch auf ihre eigenen Fakten erheben, nicht einfach auf ihre eigene Meinung. In einer Zeit, in der der politische Druck best\u00e4ndig steigt, klar, in China, auf den Philippinen, in L\u00e4ndern Afrikas. Aber nur noch dort? Als ich voriges Jahr den Herausgeber der stolzen <em>New York Times<\/em> interviewen konnte, sagte der auf einmal bemerkenswerte S\u00e4tze: Wenn fr\u00fcher einer seiner Mitarbeiter in China oder vergleichbar presseunfreundlichen Staaten verhaftet worden sei, habe er im Wei\u00dfen Haus angerufen und gewusst, dort werde man f\u00fcr die Freilassung von Journalisten k\u00e4mpfen. Heute rufe er dort in vergleichbaren F\u00e4llen wohl eher nicht mehr an, auch weil er den Satz f\u00fcrchte: \u201eIst doch genau richtig so.\u201c Und in Deutschland? Auch hier erz\u00e4hlen Politiker in manchen Hintergrundrunden sinngem\u00e4\u00df, es sei doch eh egal, was wir schrieben, diese \u201ePresse\u201c sei halt ein Relikt der Vergangenheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist der Druck, den wir aushalten m\u00fcssen. Ich will gar nicht klagen, ich stelle nur fest. Aber zur Wahrheit geh\u00f6rt auch zu erw\u00e4hnen, wo wir uns selber Druck machen. Ich will deshalb diesen Austausch mit Ihnen heute Abend auch nutzen, um ein paar Denkanst\u00f6\u00dfe f\u00fcr einen gemeinsamen Gedankenaustausch zu geben &#8211; zu Herausforderungen in der journalistischen Transformation, die viele von uns derzeit besch\u00e4ftigen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu geh\u00f6rt f\u00fcr mich die Neigung in unserer Branche, uns gegenseitig mitunter zu h\u00e4misch zu zerfleischen \u2013 oder zumindest einander erst mal r\u00fcckst\u00e4ndig bis dumm zu nennen, wenn wir doch eigentlich gemeinsam nach L\u00f6sungen suchen sollten. Nehmen Sie mal die j\u00fcngste KI-Debatte. Sie wissen schon, da ging es unter anderem um die Frage, wie umfangreich diese genutzt werden d\u00fcrfe, etwa bei Meinungsartikeln.\u00a0\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Debatte \u00fcber den Einsatz von k\u00fcnstlicher Intelligenz erscheint mir vor allem: k\u00fcnstlich aufgeregt. Da sind die einen, die nun so tun, als sei jeder Einsatz von k\u00fcnstlicher Intelligenz im Journalismus ein Frevel, ein Hochverrat an unserer Glaubw\u00fcrdigkeit, vergleichbar nur dem Plagiat. Das ist nat\u00fcrlich m\u00e4chtig \u00fcbertrieben. Auch wir beim <em>Stern<\/em> nutzen Instrumente der k\u00fcnstlichen Intelligenz, die unsere Arbeit schneller oder besser machen, etwa\u00a0bei der\u00a0Recherche, manchmal bei der Bildgestaltung \u2013 und immer unter strenger menschlicher Aufsicht. Ein Journalist, der gar keine k\u00fcnstliche Intelligenz nutzt, w\u00e4re im Jahr 2026 ein ziemlich schlechter Journalist.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Umgekehrt halten sich manche nun f\u00fcr besonders modern und hip, wenn sie zeigen, wie schnell sie k\u00fcnstliche Intelligenz mit einem Prompt einen ganzen Meinungsbeitrag in ihrem Namen ausspucken lassen k\u00f6nnen. Es mag sein, dass dieser dann \u00e4hnlich (und \u00e4hnlich schw\u00fclstig) klingt wie vorherige menschliche Beitr\u00e4ge aus dieser Feder, aber irgendwie ist es doch auch eine Selbstaufgabe. Soll der schnellste Prompt der beste Journalismus der Zukunft sein?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Wahrheit ist viel schlichter, denke ich. Gerade weil k\u00fcnstliche Intelligenz so viele Aufgaben \u00fcbernehmen kann und wird, m\u00fcssen wir Journalisten uns m\u00e4chtig anstrengen, das noch besser zu machen, was die KI eben nicht kann. Also etwa rausgehen und recherchieren, kritisch einordnen und hinterfragen und Geschichten erz\u00e4hlen, die jemand vielleicht zun\u00e4chst nicht lesen will, etwa weil sie etwas aufdecken \u2013 und diese so aufzuschreiben, dass m\u00f6glichst viele sie doch lesen wollen. Das ist Journalismus, und ihn zu erhalten, wird in Zeiten schwankender Gesch\u00e4ftsmodelle und Content-\u00dcberflutung durch KI-Agenten schwer genug. Sollten wir nicht lieber dar\u00fcber diskutieren?\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Dann ist da der Umstand,\u00a0dass wir von vielen Leserinnen und Lesern eher als Teil des Problems denn als Teil der L\u00f6sung gesehen werden. Nehmen Sie als Beispiel jene Debatte um einen m\u00f6glichen Kanzlertausch (von Friedrich Merz zu Hendrik W\u00fcst), den wir vor kurzem mit einem Artikel im\u00a0<em>Stern\u00a0<\/em>ma\u00dfgeblich mitausgel\u00f6st haben. Wir waren stolz darauf, nat\u00fcrlich, die Geschichte stimmte auch. Und: Wir mussten dar\u00fcber berichten, was los war in der Union, wie gro\u00df der Unmut \u00fcber diesen noch ziemlich neuen Kanzler nach nur einem Jahr im Amt.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Und doch lobten unsere Leserinnen und Leser uns in Zuschriften nicht daf\u00fcr. Ganz im Gegenteil, viele schrieben mir, wir Journalisten seien doch Teil des Problems, genau wegen Text wie diesem. Zu fixiert seien wir auf das ewig Negative, das Geraune \u00fcber Personen statt \u00fcber Inhalte, zu ungeduldig seien wir oft, auch zu hart. Nat\u00fcrlich, ich konnte jede Menge Argumente dagegen anf\u00fchren und ich glaube weiterhin, dass unsere Berichterstattung richtig war. Aber etwas nachdenklich gemacht haben mich diese Anmerkungen schon, genau wie meinen Kollegen vom <em>Spiegel<\/em>, Christoph Hickmann, der vor einigen Monaten \u00fcber seine eigene Arbeit als politischer Korrespondent schrieb:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eAls\u00a0Olaf Scholz\u00a0noch das Land regierte, habe ich mal geschrieben, er sei nur deshalb Kanzler geworden, weil er, bildlich gesprochen, einfach derjenige war, \u201ader morgens um vier noch in der Dorfdisco rumstand und etwas weniger betrunken war als die anderen, w\u00e4hrend\u00a0Armin\u00a0sich gerade auf der Tanzfl\u00e4che \u00fcbergeben hatte\u201b. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00dcber Laschet, den damaligen Unions-Kanzlerkandidaten, hatte ich vorher im Wahlkampf geschrieben, er wirke aus der Zeit gefallen, \u201aein bisschen so, als w\u00e4re Heinz Erhardt ins Fernsehprogramm zur\u00fcckgekehrt\u201b.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00dcber den SPD-Vorsitzenden\u00a0Lars<\/em> <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/lars_klingbeil\/\"><\/a><em>Klingbeil, der sich, so steht zu bef\u00fcrchten, ebenfalls f\u00fcr einen geeigneten Kanzlerkandidaten h\u00e4lt, schrieb ich erst k\u00fcrzlich, nach der Niederlage seiner Partei in Rheinland-Pfalz, er k\u00f6nne seiner Partei noch einen Dienst erweisen: beiseitezutreten. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Und das sind nur die Treffer, die bei einer schnellen Archivsuche zusammenkommen.<\/em> <em>Hart, geh\u00e4ssig? Ja, schon. Zu hart, zu geh\u00e4ssig? Nein, so habe ich das jedenfalls bislang gesehen. Aber in letzter Zeit komme ich ins Nachdenken, ins Zweifeln.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Und dann ist da f\u00fcr uns alle noch die Herausforderung, den Spagat zwischen wirtschaftlich n\u00f6tigem \u201eAbo-Gold\u201c und kommerziell weniger popul\u00e4ren aber journalistisch dringend notwendigen Recherchen hinzubekommen.\u00a0Wir alle sind in das Rennen um Bezahlinhalte im Netz eingestiegen, die einen fr\u00fcher, wir beim\u00a0<em>Stern<\/em>\u00a0etwa (leider) erst sp\u00e4ter. Ich halte dies f\u00fcr die absolut richtige Strategie, viel zu lange haben wir unsere Inhalte im Netz verschenkt.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wissen nun viel mehr \u00fcber unsere Leserinnen und Leser. Und wir wissen, den Digitalauswertungen sei Dank, auch viel genauer, womit wir am ehesten Abos gewinnen k\u00f6nnen. Es sind oft leichtere und zug\u00e4nglichere Stoffe, Ratgeber- und Lifestyle-Themen \u2013  der Hauskauf, der die Ehe ruiniert, ein Aff\u00e4renprotokoll, Bekenntnisse eines Narzissten, der Selbsterfahrungsbericht aus dem Tantracamp, ja auch die Schl\u00fcssellochperspektive in die Welt der Sugar Daddys &#8230;\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Das sind alles sehr interessante Themen, keine Frage, wir geben sie immer wieder in Auftrag. Und wir decken damit ganz offenbar Interessen unsere Leserinnen und Leser ab, wir bedienen \u201euser needs\u201c, was eine zentrale Aufgabe ist. Das m\u00fcssen wir uns immer wieder vor Augen f\u00fchren, und es ist auch meine Aufgabe als Chefredakteur, daran alle immer wieder zu erinnern: Wir brauchen viele Nutzer, um all unsere Recherchen zu finanzieren.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Doch ein bisschen sorge ich mich als Chefredakteur, dass irgendwann die Schere im Kopf losschnibbelt. Dass ich mich ertappe, wie ich eben kein \u201eAbo-Gold\u201c wittere, wenn ich Reporterinnen und Reporter nach Syrien schicke oder in den Iran. Wenn ich ihnen lange Zeit lasse, um Menschen wirklich nahe zu kommen, wie f\u00fcr jene Reportagen, die heute ausgezeichnet werden. Wenn ich investigative Recherchen bewillige, bei denen vielleicht auch lange nichts herauskommt, oder nie ein Wort erscheint, und die doch sehr wichtig sind.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Fr\u00fcher, als das Geld oft noch sprudelte in den Verlagen, haben wir diese Abw\u00e4gungen nicht in gleichem Umfang treffen m\u00fcssen. Damit will ich keineswegs sagen, dass fr\u00fcher alles besser war. Ich bin sehr froh, dass sich nicht mehr wie fr\u00fcher beim <em>Spiegel<\/em> (oder beim\u00a0<em>Stern<\/em>) viele sehr angezogene M\u00e4nner \u00fcber Titelbilder mit m\u00f6glichst nackten Frauen beugen und stattdessen heute Geschichten \u00fcber den Missbrauch von oder Gewalt\u00a0an Frauen ganz vorne landen. Ich will nicht zur\u00fcck in eine Zeit, in der der Leser (und erst recht die Leserin) h\u00f6chstens als l\u00e4stiges \u00dcbel gesehen wurden, keineswegs aber als Dialogpartner auf Augenh\u00f6he. Journalismus ist heute viel offener, viel transparenter, viel offener f\u00fcr Fragen, R\u00fcckfragen, mit einer weit besseren Fehlerkultur. Und auch viel weniger parteiisch. Es ist l\u00e4ngst nicht mehr normal wie fr\u00fcher, dass Journalisten mit Parteibuch unterwegs sind.\u00a0Dass Medienh\u00e4user fr\u00fcher Gewinnmargen wie Drogenh\u00e4ndler oder Hedgefonds auswiesen und Journalisten Business oder First Class flogen, hat die Texte auch nicht zwangsl\u00e4ufig besser gemacht, eher im Gegenteil.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Nun sind wir Verlage meist nicht mehr in Hedgefonds-Dimensionen unterwegs, manchmal n\u00e4hern wir uns eher Non-Profit-Organisationen an. Gewiss, das ist herausfordernd, aber wollen wir nun in Panik verfallen, Selbstmord begehen aus Angst vor dem Tod? Aus meiner Sicht w\u00e4re das ein gro\u00dfer Fehler. Vielmehr w\u00e4re es angemessen, nicht nur die Frage zu stellen, wie wir als Branche \u00fcberleben k\u00f6nnen. Sondern auch die Frage: Warum eigentlich sollten wir partout \u00fcberleben? Was (und wen) wollen wir erreichen mit unserem Journalismus? Reicht es, immer nur zu sagen, wir seien systemrelevant? Oder m\u00fcssen wir das nicht auch immer wieder zeigen und beweisen?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich stelle diese Fragen, weil ich fest glaube, dass wir sie selbstbewusst beantworten k\u00f6nnen. Dass es eine Zukunft gibt f\u00fcr mutigen Journalismus.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Denn Mut hat die KI ganz sicher nicht. Und auch kein Prompt. Ich war vor kurzem bei einer Feier, welche die Journalistinnen und Journalisten des Jahres auszeichnete (ja, es stimmt schon, es gibt ziemlich viele Journalismus-Feiern).\u00a0Es war ein Abend des Mutes.\u00a0Da wurde eine Kollegin geehrt, die sehr anschaulich schilderte, wie viel Kraft es kostet, seit\u00a0Jahren \u00fcber die AfD zu berichten. Da wurde eine Kollegin und ein Kollege ausgezeichnet f\u00fcr ihre unfassbar mutige Undercover-Recherche unter Neonazis. Und zwei junge Kolleginnen, deren unerm\u00fcdliche Investigativ-Arbeit ein ganzes Vergewaltiger-Netzwerk ans Tageslicht gebracht hatte.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Wir brauchen journalistischen Mut, um die gro\u00dfen Themen anzusprechen. Wir brauchen ihn mehr denn je. In Zeiten, da allein zw\u00f6lf Menschen auf diesem Planeten \u00fcber ein so gro\u00dfes Verm\u00f6gen verf\u00fcgen wie die \u00e4rmere H\u00e4lfte der Menschheit, immerhin nicht weniger als vier Milliarden Menschen. In einer Zeit, in der wir feststellen, dass soziale Netzwerke reichlich asozial sein k\u00f6nnen. Und in einer Zeit, in der wir alle wissen, dass wir die Jungen fast gar nicht mehr erreichen mit unseren Angeboten. Als ich vor einigen Jahren Chef einer gro\u00dfen Regionalzeitung wurde, fragte ich etwas naiv nach dem Durchschnittsalter der Abonnentinnen und Abonnenten. Das lag bei Ende 60. Dann fragte ich nach dem Alter der Neuabonnnenten. Das lag im Schnitt bei Anfang 60 (meist Menschen, die in Rente gingen und die Zeitung nun nicht mehr auf der Arbeit lesen konnten). Der h\u00e4ufigste K\u00fcndigungsgrund war: Tod.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Junge Menschen heute sind keinen Deut d\u00fcmmer oder desinteressierter als wir \u00c4lteren es einst waren. Doch sie sind einer unfassbaren Informationsflut ausgesetzt, die eben nicht zwangsl\u00e4ufig zu mehr Wissen f\u00fchrt. Diese wird gesteuert von Algorithmen und von Gesch\u00e4ftsmodellen, die auf m\u00f6glichst viel Aggression und Konfrontation beruhen, nicht auf so viel Dialog wie m\u00f6glich.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Und doch bin ich voller Hoffnung. Denn eines hat sich nicht ge\u00e4ndert: Menschen lieben Geschichten.\u00a0\u201eDas geschichtenerz\u00e4hlende Tier\u201c, nennt der Wissenschaftspublizist Jonathan Gottschall unsere Spezies, las ich neulich in einer klugen Abhandlung. Dort fand ich auch ein Zitat der\u00a0Psychologin Elaine Reeset: \u201eMenschen aller Kulturen, die je untersucht wurden, sind Geschichtenerz\u00e4hler.\u201c\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Wir erz\u00e4hlen von Dingen, die wir erlebt haben.&nbsp;daf\u00fcr stehen wir, der Journalismus. Und daf\u00fcr steht der Hansel-Mieth-Preis. Wir werden gleich ausgezeichnete Geschichten von Kolleginnen und Kollegen h\u00f6ren. Wir werden hoffentlich einen ganzen Sommer dar\u00fcber reden, und vielleicht gar l\u00e4nger.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das w\u00e4re dann ein Sommerm\u00e4rchen. Ein solches erleben wir auch gerade in den USA. Jan Christoph Wiechmann, einer unserer <em>Stern<\/em>-WM-Korrespondenten, hat es gerade so bei uns beschrieben:\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eTrump kann zwar offenbar die Weltordnung in Schutt und Asche legen. Aber die ersten zwei Wochen der Fu\u00dfball-WM zeigen: Den Fu\u00dfball kriegt selbst er nicht kaputt, selbst wenn er es versucht. Die WM mag ein Wettstreit der Nationen sein, die Zelebrierung des Patriotismus \u2013 und ist doch eher die friedliche Zusammenarbeit der vereinten Nationen, die gr\u00f6\u00dfte Party der Welt. Und schon gar nicht: die bef\u00fcrchtete Propagandashow des Mannes im Wei\u00dfen Haus &#8230; Gegen die WM kommt selbst der Aufmerksamkeitsjunkie in D.C. nicht an, vor allem nicht gegen eine so stimmungsvolle. Es muss ihn wahnsinnig machen. Aber im Stadion l\u00e4sst er sich nicht blicken. Das kollektive Aufatmen ist f\u00f6rmlich sp\u00fcrbar. Es gibt tats\u00e4chlich so etwas wie Urlaub von Trump &#8230; eine erste kleine Auszeit vom Feuerteufel, der die Welt anz\u00fcndet, weil er st\u00e4ndig und \u00fcberall die volle Aufmerksamkeit braucht. Wir sind gerade auf Trump detox.\u201c\u00a0<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Wiechmann hat Fans von Mexiko bis Kanada gesprochen und zieht eine erste Bilanz:<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a0<em>\u201eDas Turnier bringt die dringend ben\u00f6tigte Dosis Leichtigkeit in schweren Zeiten. Es dr\u00e4ngt sich hier zumindest der Eindruck auf: Die Welt ist gar nicht nationalistischer geworden, eher diverser, menschlicher, offener.\u201c\u00a0<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Warum ich nun vom Journalismus auf Fu\u00dfball gekommen bin? Nat\u00fcrlich zum einen, weil Fu\u00dfball eine ausgesprochen sch\u00f6ne Sache ist. Aber auch, weil ich Sie alle hier zum Abschluss meiner Bemerkungen zu einem kleinen Gedankenexperiment einladen m\u00f6chte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Tauschen wir doch einmal die handelnden Personen aus, so gerne wir alle \u00fcber den Fu\u00dfball und seine M\u00e4rchen lesen. Stellen wir uns einmal kurz vor, Donald Trump, ja nicht einmal er, bek\u00e4me den Journalismus eben nicht klein. Und stellen wir uns zudem vor, wir stellten gleichzeitig an vielen anderen Geschichten fest, dass wir Menschen weit diverser, menschlicher, offener sind als wir gerade vielleicht oft denken. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4re das ein Sommerm\u00e4rchen? Oder kann es eine wahre Geschichte werden, eine neue Erfolgsgeschichte f\u00fcr mutigen Journalismus? Das h\u00e4ngt ganz von uns ab. Und ich glaube: Wir schaffen das.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen einen sch\u00f6nen Feier und freue mich darauf, mit Ihnen heute Abend Journalismus zu ehren.\u00a0<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rausgehen, recherchieren, Geschichten besonders gut erz\u00e4hlen. F\u00fcr Stern-Chefredakteur Gregor Peter Schmitz liegt darin die Zukunft des Journalismus, gerade in Zeiten K\u00fcnstlicher Intelligenz. Seine Festrede zur Verleihung des Hansel-Mieth-Preises in Fellbach im Wortlaut.<\/p>","protected":false},"author":2,"featured_media":8581,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-8579","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuell"],"aioseo_notices":[],"aioseo_head":"\n\t\t<!-- All in One SEO 4.9.9 - aioseo.com -->\n\t<meta name=\"description\" content=\"Rausgehen, recherchieren, Geschichten besonders gut erz\u00e4hlen. F\u00fcr Stern-Chefredakteur Gregor Peter Schmitz liegt darin die Zukunft des Journalismus, gerade in Zeiten K\u00fcnstlicher Intelligenz. Seine Festrede zur Verleihung des Hansel-Mieth-Preises in Fellbach im Wortlaut.\" \/>\n\t<meta name=\"robots\" content=\"max-image-preview:large\" \/>\n\t<meta name=\"author\" content=\"Rainer Kwiotek\"\/>\n\t<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/aktuell\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\/\" \/>\n\t<meta name=\"generator\" content=\"All in One SEO (AIOSEO) 4.9.9\" \/>\n\t\t<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n\t\t<meta property=\"og:site_name\" content=\"Zeitenspiegel Reportagen \u2192 Die Agentur f\u00fcr Reportagen\" \/>\n\t\t<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n\t\t<meta property=\"og:title\" content=\"Pl\u00e4doyer f\u00fcr echten Journalismus \u2192 Zeitenspiegel Reportagen\" \/>\n\t\t<meta property=\"og:description\" content=\"Rausgehen, recherchieren, Geschichten besonders gut erz\u00e4hlen. F\u00fcr Stern-Chefredakteur Gregor Peter Schmitz liegt darin die Zukunft des Journalismus, gerade in Zeiten K\u00fcnstlicher Intelligenz. Seine Festrede zur Verleihung des Hansel-Mieth-Preises in Fellbach im Wortlaut.\" \/>\n\t\t<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/aktuell\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\/\" \/>\n\t\t<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/zeitenspiegel-reportagen-logo.svg\" \/>\n\t\t<meta property=\"og:image:secure_url\" content=\"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/zeitenspiegel-reportagen-logo.svg\" \/>\n\t\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"517\" \/>\n\t\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"42\" \/>\n\t\t<meta property=\"article:published_time\" content=\"2026-06-27T11:00:00+00:00\" \/>\n\t\t<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-06-27T13:53:12+00:00\" \/>\n\t\t<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/Zeitenspiegel\/\" \/>\n\t\t<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n\t\t<meta name=\"twitter:title\" content=\"Pl\u00e4doyer f\u00fcr echten Journalismus \u2192 Zeitenspiegel Reportagen\" \/>\n\t\t<meta name=\"twitter:description\" content=\"Rausgehen, recherchieren, Geschichten besonders gut erz\u00e4hlen. F\u00fcr Stern-Chefredakteur Gregor Peter Schmitz liegt darin die Zukunft des Journalismus, gerade in Zeiten K\u00fcnstlicher Intelligenz. Seine Festrede zur Verleihung des Hansel-Mieth-Preises in Fellbach im Wortlaut.\" \/>\n\t\t<meta name=\"twitter:image\" content=\"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/zeitenspiegel-reportagen-logo.svg\" \/>\n\t\t<script type=\"application\/ld+json\" class=\"aioseo-schema\">\n\t\t\t{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"BlogPosting\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\\\/aktuell\\\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\\\/#blogposting\",\"name\":\"Pl\\u00e4doyer f\\u00fcr echten Journalismus \\u2192 Zeitenspiegel Reportagen\",\"headline\":\"Pl\\u00e4doyer f\\u00fcr echten Journalismus\",\"author\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\\\/author\\\/rainer-kwiotek\\\/#author\"},\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\\\/#organization\"},\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/06\\\/GPS2_CP_D_008.jpg\",\"width\":2500,\"height\":1667,\"caption\":\"Festredner Gregor Peter Schmitz, Vorsitzender der Chefredaktionen von Stern, Geo und Capital. \\u00a9 Christoph P\\u00fcschner\\\/Zeitenspiegel\"},\"datePublished\":\"2026-06-27T11:00:00+00:00\",\"dateModified\":\"2026-06-27T13:53:12+00:00\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\\\/aktuell\\\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\\\/#webpage\"},\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\\\/aktuell\\\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\\\/#webpage\"},\"articleSection\":\"Aktuell\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\\\/aktuell\\\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\\\/#breadcrumblist\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en#listItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\",\"nextItem\":{\"@type\":\"ListItem\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\\\/category\\\/aktuell\\\/#listItem\",\"name\":\"Aktuell\"}},{\"@type\":\"ListItem\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\\\/category\\\/aktuell\\\/#listItem\",\"position\":2,\"name\":\"Aktuell\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\\\/category\\\/aktuell\\\/\",\"nextItem\":{\"@type\":\"ListItem\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\\\/aktuell\\\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\\\/#listItem\",\"name\":\"Pl\\u00e4doyer f\\u00fcr echten Journalismus\"},\"previousItem\":{\"@type\":\"ListItem\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en#listItem\",\"name\":\"Home\"}},{\"@type\":\"ListItem\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\\\/aktuell\\\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\\\/#listItem\",\"position\":3,\"name\":\"Pl\\u00e4doyer f\\u00fcr echten Journalismus\",\"previousItem\":{\"@type\":\"ListItem\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\\\/category\\\/aktuell\\\/#listItem\",\"name\":\"Aktuell\"}}]},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\\\/#organization\",\"name\":\"Zeitenspiegel Reportagen\",\"description\":\"Die Agentur f\\u00fcr Reportagen\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/12\\\/zeitenspiegel-reportagen-logo.svg\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\\\/aktuell\\\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\\\/#organizationLogo\",\"width\":516,\"height\":42,\"caption\":\"Zeitenspiegel Reportagen Logo\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\\\/aktuell\\\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\\\/#organizationLogo\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/Zeitenspiegel\\\/\",\"https:\\\/\\\/www.instagram.com\\\/zeitenspiegel\\\/\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\\\/author\\\/rainer-kwiotek\\\/#author\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\\\/author\\\/rainer-kwiotek\\\/\",\"name\":\"Rainer Kwiotek\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\\\/aktuell\\\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\\\/#webpage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\\\/aktuell\\\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\\\/\",\"name\":\"Pl\\u00e4doyer f\\u00fcr echten Journalismus \\u2192 Zeitenspiegel Reportagen\",\"description\":\"Rausgehen, recherchieren, Geschichten besonders gut erz\\u00e4hlen. F\\u00fcr Stern-Chefredakteur Gregor Peter Schmitz liegt darin die Zukunft des Journalismus, gerade in Zeiten K\\u00fcnstlicher Intelligenz. Seine Festrede zur Verleihung des Hansel-Mieth-Preises in Fellbach im Wortlaut.\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\\\/#website\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\\\/aktuell\\\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\\\/#breadcrumblist\"},\"author\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\\\/author\\\/rainer-kwiotek\\\/#author\"},\"creator\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\\\/author\\\/rainer-kwiotek\\\/#author\"},\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/06\\\/GPS2_CP_D_008.jpg\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\\\/aktuell\\\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\\\/#mainImage\",\"width\":2500,\"height\":1667,\"caption\":\"Festredner Gregor Peter Schmitz, Vorsitzender der Chefredaktionen von Stern, Geo und Capital. \\u00a9 Christoph P\\u00fcschner\\\/Zeitenspiegel\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\\\/aktuell\\\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\\\/#mainImage\"},\"datePublished\":\"2026-06-27T11:00:00+00:00\",\"dateModified\":\"2026-06-27T13:53:12+00:00\"},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\\\/\",\"name\":\"Zeitenspiegel Reportagen\",\"alternateName\":\"Zeitenspiegel\",\"description\":\"Die Agentur f\\u00fcr Reportagen\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.zeitenspiegel.de\\\/en\\\/#organization\"}}]}\n\t\t<\/script>\n\t\t<!-- All in One SEO -->\n\n","aioseo_head_json":{"title":"Pl\u00e4doyer f\u00fcr echten Journalismus \u2192 Zeitenspiegel Reportagen","description":"Rausgehen, recherchieren, Geschichten besonders gut erz\u00e4hlen. F\u00fcr Stern-Chefredakteur Gregor Peter Schmitz liegt darin die Zukunft des Journalismus, gerade in Zeiten K\u00fcnstlicher Intelligenz. Seine Festrede zur Verleihung des Hansel-Mieth-Preises in Fellbach im Wortlaut.","canonical_url":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/aktuell\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\/","robots":"max-image-preview:large","keywords":"","webmasterTools":{"miscellaneous":""},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"BlogPosting","@id":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/aktuell\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\/#blogposting","name":"Pl\u00e4doyer f\u00fcr echten Journalismus \u2192 Zeitenspiegel Reportagen","headline":"Pl\u00e4doyer f\u00fcr echten Journalismus","author":{"@id":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/author\/rainer-kwiotek\/#author"},"publisher":{"@id":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/#organization"},"image":{"@type":"ImageObject","url":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/GPS2_CP_D_008.jpg","width":2500,"height":1667,"caption":"Festredner Gregor Peter Schmitz, Vorsitzender der Chefredaktionen von Stern, Geo und Capital. \u00a9 Christoph P\u00fcschner\/Zeitenspiegel"},"datePublished":"2026-06-27T11:00:00+00:00","dateModified":"2026-06-27T13:53:12+00:00","inLanguage":"en-US","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/aktuell\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\/#webpage"},"isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/aktuell\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\/#webpage"},"articleSection":"Aktuell"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/aktuell\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\/#breadcrumblist","itemListElement":[{"@type":"ListItem","@id":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en#listItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en","nextItem":{"@type":"ListItem","@id":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/category\/aktuell\/#listItem","name":"Aktuell"}},{"@type":"ListItem","@id":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/category\/aktuell\/#listItem","position":2,"name":"Aktuell","item":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/category\/aktuell\/","nextItem":{"@type":"ListItem","@id":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/aktuell\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\/#listItem","name":"Pl\u00e4doyer f\u00fcr echten Journalismus"},"previousItem":{"@type":"ListItem","@id":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en#listItem","name":"Home"}},{"@type":"ListItem","@id":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/aktuell\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\/#listItem","position":3,"name":"Pl\u00e4doyer f\u00fcr echten Journalismus","previousItem":{"@type":"ListItem","@id":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/category\/aktuell\/#listItem","name":"Aktuell"}}]},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/#organization","name":"Zeitenspiegel Reportagen","description":"Die Agentur f\u00fcr Reportagen","url":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/","logo":{"@type":"ImageObject","url":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/zeitenspiegel-reportagen-logo.svg","@id":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/aktuell\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\/#organizationLogo","width":516,"height":42,"caption":"Zeitenspiegel Reportagen Logo"},"image":{"@id":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/aktuell\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\/#organizationLogo"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/Zeitenspiegel\/","https:\/\/www.instagram.com\/zeitenspiegel\/"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/author\/rainer-kwiotek\/#author","url":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/author\/rainer-kwiotek\/","name":"Rainer Kwiotek"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/aktuell\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\/#webpage","url":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/aktuell\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\/","name":"Pl\u00e4doyer f\u00fcr echten Journalismus \u2192 Zeitenspiegel Reportagen","description":"Rausgehen, recherchieren, Geschichten besonders gut erz\u00e4hlen. F\u00fcr Stern-Chefredakteur Gregor Peter Schmitz liegt darin die Zukunft des Journalismus, gerade in Zeiten K\u00fcnstlicher Intelligenz. Seine Festrede zur Verleihung des Hansel-Mieth-Preises in Fellbach im Wortlaut.","inLanguage":"en-US","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/#website"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/aktuell\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\/#breadcrumblist"},"author":{"@id":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/author\/rainer-kwiotek\/#author"},"creator":{"@id":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/author\/rainer-kwiotek\/#author"},"image":{"@type":"ImageObject","url":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/GPS2_CP_D_008.jpg","@id":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/aktuell\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\/#mainImage","width":2500,"height":1667,"caption":"Festredner Gregor Peter Schmitz, Vorsitzender der Chefredaktionen von Stern, Geo und Capital. \u00a9 Christoph P\u00fcschner\/Zeitenspiegel"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/aktuell\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\/#mainImage"},"datePublished":"2026-06-27T11:00:00+00:00","dateModified":"2026-06-27T13:53:12+00:00"},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/#website","url":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/","name":"Zeitenspiegel Reportagen","alternateName":"Zeitenspiegel","description":"Die Agentur f\u00fcr Reportagen","inLanguage":"en-US","publisher":{"@id":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/#organization"}}]},"og:locale":"en_US","og:site_name":"Zeitenspiegel Reportagen \u2192 Die Agentur f\u00fcr Reportagen","og:type":"article","og:title":"Pl\u00e4doyer f\u00fcr echten Journalismus \u2192 Zeitenspiegel Reportagen","og:description":"Rausgehen, recherchieren, Geschichten besonders gut erz\u00e4hlen. F\u00fcr Stern-Chefredakteur Gregor Peter Schmitz liegt darin die Zukunft des Journalismus, gerade in Zeiten K\u00fcnstlicher Intelligenz. Seine Festrede zur Verleihung des Hansel-Mieth-Preises in Fellbach im Wortlaut.","og:url":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/aktuell\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\/","og:image":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/zeitenspiegel-reportagen-logo.svg","og:image:secure_url":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/zeitenspiegel-reportagen-logo.svg","og:image:width":517,"og:image:height":42,"article:published_time":"2026-06-27T11:00:00+00:00","article:modified_time":"2026-06-27T13:53:12+00:00","article:publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/Zeitenspiegel\/","twitter:card":"summary_large_image","twitter:title":"Pl\u00e4doyer f\u00fcr echten Journalismus \u2192 Zeitenspiegel Reportagen","twitter:description":"Rausgehen, recherchieren, Geschichten besonders gut erz\u00e4hlen. F\u00fcr Stern-Chefredakteur Gregor Peter Schmitz liegt darin die Zukunft des Journalismus, gerade in Zeiten K\u00fcnstlicher Intelligenz. Seine Festrede zur Verleihung des Hansel-Mieth-Preises in Fellbach im Wortlaut.","twitter:image":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/zeitenspiegel-reportagen-logo.svg"},"aioseo_meta_data":{"post_id":"8579","title":null,"description":null,"keywords":null,"keyphrases":{"focus":{"keyphrase":"","score":0,"analysis":{"keyphraseInTitle":{"score":0,"maxScore":9,"error":1}}},"additional":[]},"primary_term":null,"canonical_url":null,"og_title":null,"og_description":null,"og_object_type":"default","og_image_type":"default","og_image_url":null,"og_image_width":null,"og_image_height":null,"og_image_custom_url":null,"og_image_custom_fields":null,"og_video":"","og_custom_url":null,"og_article_section":null,"og_article_tags":null,"twitter_use_og":false,"twitter_card":"default","twitter_image_type":"default","twitter_image_url":null,"twitter_image_custom_url":null,"twitter_image_custom_fields":null,"twitter_title":null,"twitter_description":null,"schema":{"blockGraphs":[],"customGraphs":[],"default":{"data":{"Article":[],"Course":[],"Dataset":[],"FAQPage":[],"Movie":[],"Person":[],"Product":[],"ProductReview":[],"Car":[],"Recipe":[],"Service":[],"SoftwareApplication":[],"WebPage":[]},"graphName":"BlogPosting","isEnabled":true},"graphs":[]},"schema_type":"default","schema_type_options":null,"pillar_content":false,"robots_default":true,"robots_noindex":false,"robots_noarchive":false,"robots_nosnippet":false,"robots_nofollow":false,"robots_noimageindex":false,"robots_noodp":false,"robots_notranslate":false,"robots_max_snippet":"-1","robots_max_videopreview":"-1","robots_max_imagepreview":"large","priority":null,"frequency":"default","local_seo":null,"breadcrumb_settings":null,"limit_modified_date":false,"ai":{"faqs":[],"keyPoints":[],"schemas":[],"titles":[],"descriptions":[],"socialPosts":{"email":{"subject":"","preview":"","content":""},"linkedin":[],"twitter":[],"facebook":[],"instagram":[]}},"created":"2026-06-27 11:06:35","updated":"2026-06-27 13:53:12","seo_analyzer_scan_date":null},"aioseo_breadcrumb":"<div class=\"aioseo-breadcrumbs\"><span class=\"aioseo-breadcrumb\">\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\" title=\"Home\">Home<\/a>\n\t\t<\/span><span class=\"aioseo-breadcrumb-separator\">&raquo;<\/span><span class=\"aioseo-breadcrumb\">\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/category\/aktuell\/\" title=\"Aktuell\">Aktuell<\/a>\n\t\t<\/span><span class=\"aioseo-breadcrumb-separator\">&raquo;<\/span><span class=\"aioseo-breadcrumb\">\n\t\t\tPl\u00e4doyer f\u00fcr echten Journalismus\n\t\t<\/span><\/div>","aioseo_breadcrumb_json":[{"label":"Home","link":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en"},{"label":"Aktuell","link":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/category\/aktuell\/"},{"label":"Pl\u00e4doyer f\u00fcr echten Journalismus","link":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/aktuell\/geschichten-als-zeitenspiegel-2\/"}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8579","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8579"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8579\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8622,"href":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8579\/revisions\/8622"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8581"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8579"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8579"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zeitenspiegel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8579"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}