Sie haben „Menschen besucht, die sich aus Trümmern eine neue Existenz aufbauen“, schreiben Katharina Schmitz und Jürgen Schaefer (Foto), die gemeinsam die Chefredaktion von Geo verantworten, im Editorial ihrer Juli-Ausgabe über die Autorin Eliana Berger und den Fotografen Eyad Abou Kasem, die darin in ihrer Reportage „Die verwundete Stadt“ aus Damaskus berichten.
Möglich gemacht wurde diese Reportage aus der syrischen Hauptstadt indirekt durch das Gabriel-Grüner-Stipendium: Es hatte Eliana Berger und Eyad Abou Kasem aus Deutschland nach Damaskus geführt, und dort recherchierten sie dann auch die Geo-Geschichte. Das Stipendium erinnert an den Reporter Gabriel Grüner, der 1999 im Kosovo getötet wurde. Es wurde, so schreibt die Doppelspitze von Geo im Editorial weiter, „noch im Jahr der Ermordung des Reporters von der Journalismus-Agentur Zeitenspiegel initiiert. Dutzende Reportageteams sind seitdem ausgeschwärmt in eine Welt, in der viel Unrecht geschieht. Wen interessiert’s? Uns. Und hoffentlich auch Sie.“
