27.02.2026
Das Gabriel-Grüner-Stipendium 2026 erhalten Morgane Bona (Text) und Johanna-Maria Fritz (Fotos). Mit dem Gabriel-Grüner-Schülerpreis für Südtirol werden Annalena Gufler und Fabian Pircher ausgezeichnet, für ihre Reportage „Wann hört Heimat auf?“ (Bild oben) über den ältesten Bauern der Gemeinde Moos im Passeiertal.
Das Gabriel-Grüner-Stipendium geht in diesem Jahr an Morgane Bona (Text) und Johanna-Maria Fritz (Fotos). Die beiden Journalistinnen werden eine Reportage über ein Rennen um den Nordpol der anderen Art realisieren. Das Team will ausleuchten, wie in der Arktis eine neue militärische Frontlinie zwischen Russland und den westlichen Staaten entsteht – und welche Auswirkungen dies auf den Alltag der Menschen dort hat.
Das Stipendium erinnert an den aus Mals in Südtirol stammenden Stern-Reporter Gabriel Grüner, der am 13. Juni 1999 während einer Recherche im Kosovo zusammen mit Volker Krämer und Senol Alit ermordet wurde.
Das Gabriel-Grüner-Stipendium, das dieses Jahr zum 27. Mal verliehen wird, ist mit 6000 Euro dotiert. Zusätzlich erhält das Gewinner-Team ein zweimonatiges Residenzstipendium der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart.
In diesem Jahr wurden für das Gabriel-Grüner-Stipendium 33 Bewerbungen eingereicht.
Die Jury des Gabriel-Grüner-Stipendiums 2026
Rainer Nübel (Professor für Medien- und Kommunikationsmanagement, Hochschule Fresenius Heidelberg; Vorsitzender der Jury), Angela Butterstein (Pressereferentin der Akademie Schloss Solitude Stuttgart), Uschi Entenmann (Zeitenspiegel Reportagen und Evangelische Hochschule Ludwigsburg), Cornelia Fuchs (stellvertretende Chefredakteurin des Stern), Peter Grüner (Sozialarbeiter, Bruder von Gabriel Grüner), Anton Hunger (Publizist und Buchautor), Georg Mair (Chefredakteur von ff – Das Südtiroler Wochenmagazin), Stephanie Nannen (Publizistin), Oda Schäfer (Produzentin), Jonas Wresch (freier Fotograf)
Gabriel-Grüner-Schülerpreis 2026
Der Gabriel-Grüner-Schülerpreis für Südtirol, den Zeitenspiegel Reportagen gemeinsam mit der Pädagogischen Abteilung der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol, dem Bildungsausschuss der Gemeinde Mals und dem Südtiroler Wochenmagazin ff verleiht, geht dieses Jahr an Annalena Gufler und Fabian Pircher von der Landesberufsschule für Handel und Grafik für ihre Reportage „Wann hört Heimat auf?“. Darin porträtieren sie den ältesten Bauern der Gemeinde Moos im Passeiertal. Seine Geschichte erzählt von einem Leben voller Arbeit. „Wenn er einmal nicht mehr da ist, könnte der Klotz-Hof einer jener 130 Bauernhöfe sein, die in Südtirol jedes Jahr verschwinden“, so die beiden Schüler.
In diesem Jahr wurden für den Gabriel-Grüner-Schülerpreis neun Bewerbungen eingereicht. Er ist mit 1000 Euro dotiert. Das Gewinner-Team absolviert zudem Praktika beim Wochenmagazin ff in Bozen, Südtirol, sowie beim Stern in Hamburg.
Die Jury des Gabriel-Grüner-Schülerpreises 2026
Rainer Nübel (Professor für Medien- und Kommunikationsmanagement, Hochschule Fresenius Heidelberg; Vorsitzender der Jury), Angela Butterstein (Pressereferentin der Akademie Schloss Solitude Stuttgart), Uschi Entenmann (Zeitenspiegel Reportagen und Evangelische Hochschule Ludwigsburg), Cornelia Fuchs (stellvertretende Chefredakteurin des Stern), Peter Grüner (Sozialarbeiter, Bruder von Gabriel Grüner), Anton Hunger (Publizist und Buchautor), Georg Mair (Chefredakteur von ff – Das Südtiroler Wochenmagazin), Stephanie Nannen (Publizistin), Oda Schäfer (Produzentin), Jonas Wresch (freier Fotograf)
Die Verleihung des Gabriel-Grüner-Stipendiums und des Gabriel-Grüner-Schülerpreises findet am 22. Mai 2026 in Mals, Südtirol, statt.
