Die internationale Organisation Ashoka hat in München sieben deutsche Unternehmerinnen und Unternehmer für ihre innovativen Idee ausgezeichnet – unter anderem Zeitenspiegler Michael Gleich. Damit wird er auch Mitglied des Ashoka-Fördernetzwerks für Sozialunternehmertum.

“Michael Gleich ist von Ashoka als Social Entrepreneur ausgewählt worden, weil er herausragende Konzepte entwickelt hat, gesellschaftliche Probleme zu lösen, die so gut sind, dass sie verbreitet werden müssen”, begründet Konstanze Frischen, Geschäftsführerin von Ashoka in Deutschland, die Entscheidung. Als Ashoka Fellows erhält der Sozialunternehmer je nach Bedarf finanzielle Unterstützung und Beratung und kann von Verbindungen zu Wirtschaft und Wissenschaft profitieren, um ihre Ideen deutschlandweit und international zu verbreiten.
UEBER MICHAEL GLEICH
Michael Gleich propagiert einen konstruktiven Journalismus, der Lösungen gesellschaftlicher Probleme in den Mittelpunkt stellt und sozialen Wandel unterstützt. Mit seiner Initiative Peace Counts trainiert und vernetzt er Journalisten in Konfliktregionen von Kolumbien bis Sri Lanka, damit sie sich nicht als Sprachrohr von Regierungen missbrauchen lassen, sondern unabhängig recherchieren. Sie werden ermutigt, auch über diejenigen Menschen zu berichten, die gegen Hass und Gewalt erfolgreich vorgehen. Die Geschichten dieser Friedensmacher vertreibt Michael Gleich mit der Agentur Zeitenspiegel an nationale und internationale Medien. In Kooperation mit dem Institut für Friedenspädagogik bringt er sie als Unterrichtsmaterial an Schulen in Deutschland und in Konfliktregionen. Kinder und Jugendliche lernen am Beispiel lebender, charismatischer Vorbilder, wie sich jeder Einzelne für Frieden einsetzen kann – spannender als in jedem Videospiel. Mit Culture Counts hat Michael Gleich eine weitere Initiative gegründet, die kulturelle Vielfalt als Chance und wesentliche Voraussetzung für sozialen Frieden begreift. Sie dokumentiert, wie Menschen verschiedener Herkünfte und Hautfarben konstruktiv zusammen leben und arbeiten können: ein medialer Beitrag zur Integration.
UEBER ASHOKA
Die internationale gemeinnützige Organisation Ashoka, deren deutsche Tochtergesellschaft in Frankfurt am Main sitzt, bringt Unternehmertum in den sozialen Sektor. 1980 gegründet, fördert Ashoka inzwischen als Marktführer im Segment Social Entrepreneurship mehr als 2000 Social Entrepreneurs aus fast 70 Ländern sowohlLogo: Ashokafinanziell als auch durch Beratung und Kontakte zu Wirtschaft und Wissenschaft. Sowohl als Talentförderer wie auch als sozialer Business Angel tätig, zeigt Ashoka einen neuen Ansatz, wie soziale Probleme bekämpft werden können: Durch die Unterstützung von Menschen, die mit innovativen Konzepten und neuem Denken bahnbrechende Lösungen für gesellschaftliche Probleme aufzeigen. Ashoka wird von namhaften Unternehmern und Privatpersonen, von Unternehmen wie McKinsey & Company, Inc. oder Lovells LLP, sowie von Stiftungen wie der Robert Bosch Stiftung (für die Ashoka Jugendinitiative) oder der Breuninger Stiftung unterstützt. Vorsitzende des Beirats ist Prof. Dr. Dr. Ann-Kristin Achleitner, Professorin für Entrepreneurial Finance an der TU München.
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