Photo exhibition by Frank Schultze

A 160-year-old tradition abruptly ended in 2001: ThyssenKrupp ceased steel production in the Dortmund-Hörde district. In 2003, 800 Chinese workers flew in and dismantled the plant to rebuild it in China.

Was tun mit der Brachfläche? Eine Wohn- und Freizeitfläche sollte entstehen – was auch nach gerade einmal fünf Jahren Bauzeit, auf der zeitweise größten Baustelle Europas, gelang. Mehr als 2,5 Millionen Kubikmeter Boden und gewaltige Mengen Erdreich wurden bewegt. Der Phoenixsee entstand als eine Konsequenz aus Globalisierung und einem exemplarischen Strukturwandel.

Der Zeitenspiegel-Fotograf Frank Schultze hat die gesamte Demontage des Stahlwerkes dokumentiert. Anschließend begleitete er die Umwandlung zum Phoenixsee, 2011 endete seine Arbeit. Wie stark sich die Landschaft verändert hatte, faszinierte: Diesen Prozess veranschaulicht er im Projekt „Phoenixsee“, indem er einige der alten Standorte aufsuchte und sie, wenn möglich, aus gleicher Perspektive neu fotografierte. Seine Diptychone zeigen, wie aus einem absolut lebensfeindlichen Industrieort ein neuer Lebensraum für Mensch und Natur wurde.

Die Ausstellung ist auf der Dortmunder Kunstinsel quasi 24 Stunden am Tag besuchbar. Nähere Informationen finden auf der Webseite von Dortmund.

 

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